Erdsonden Wanddurchführung – häufig gestellte Fragen

Es handelt sich um ein werksseitig einbaufertiges System mit integrierter Quellbanddichtung,
das PE-Rohre (Ø 40–50 mm) durch Betonwände führt –
schalungsbündig, druckwasserdicht für den spannungsfreien Anschluss an den Verteilerbalken.
Unterstützt werden Ø 40 mm und 50 mm Rohre.
Wandstärken richten sich nach dem Datenblatt – im Allgemeinen 200–500 mm,
weitere Masse sind auf Anfrage möglich
Durch Kombinieren von Paket 2/3/4 und Verwendung von Paketverbindern
entsteht eine gleichmässig angeordnete Reihe mit konstantem Achsabstand –
optimiert für spannungsfreie Leitungen.
Richtig – die Pakete können sowohl auf Aussen- als auch Innenschalung angebracht werden.
Die Rohre lassen sich von beiden Seiten durch die Wand führen.
  1. Achsenkreuz auf Schalung markieren

  2. Erstes Paket ausrichten und annageln

  3. Paketverbinder einsetzen

  4. Weitere Pakete anfügen

  5. Schalung schliessen und betonieren

  6. Nach dem Ausschalen Membrane öffnen, Rohre einführen und Gleitschmiermittel verwenden

Ja – das Rohrende muss angefast und die Dichtungen mit ausreichend Gleitschmiermittel versehen werden.
Für eine sichere und dichte Montage nur saubere, unbeschädigte Rohre verwenden, vorzugsweise Stangenware.

  • Kein Kernlochbohren nötig

  • Schalungsbündig, auf Wandstärke gefertigt

  • Kein nachträgliches Abdichten

  • Zeit‑ und kosten­sparend

Das sind vorgefertigte Einheiten, die je nach Anzahl benötigter Rohre kombiniert werden,
um Reihen mit 2 bis x Leitungen zu bilden
.

Ein Fachplaner bestimmt Durchmesser, Position und Anzahl der Sondenrohre in Vor‑ und Rücklauf.
Daraus ergibt sich die Wahl der Pakete (2, 3, 4).
Die Auswahlhilfe Pakete Erdsonden unterstützt Sie in der Planung.

Erst nach dem Betonieren und Ausschalen, unmittelbar vor der Rohrdurchführung.
So bleibt die Bauöffnung dicht.

Nein, die Achsabstände sind fix vorgegeben und können nicht angepasst werden.
Der Grund dafür ist die erforderliche Betonüberdeckung von mindestens 100 mm rund um jede Durchführung,
um die statische Integrität und Dichtheit dauerhaft zu gewährleisten.

Die Dichtheit der Mauerdurchführung wird durch zwei integrierte Lippendichtungen pro Sondenrohr zuverlässig gewährleistet.
Zwei umlaufende Quellbänder sorgen dafür, dass die Durchführung zum Beton dauerhaft gegen drückendes Wasser abgedichtet ist –
bis zu einem Prüfdruck von 2 bar. Das System ist ausserdem gas- und radondicht.