ERDSONDEN WANDDURCHFÜHRUNG

FixFertig Mauerdurchführung

Typ H-02 Pakete
für Erdsondenanschlussleitungen

Zur Reihenbildung werden Paket 2 / 3 / 4 beliebig kombiniert

Die Mauerdurchführungen unterliegen keiner Einbaurichtung
und können je nach Situation auf der Aussenschalung oder
Innenschalung angebracht werden.

Die Erdsondenanschlussrohre können entweder von der Gebäudeaussen-
oder Innenseite durchgeführt werden

Abmessungen:

Ø 40 / 50 mm

Mindestwandstärken gemäss Datenblatt.

Vorteil:

  • Einbaufertig, schalungsbündig auf Wandstärke produziert
  • Konstant gleichbleibender Achsabstand der Anschlussrohre
    für spannungsfreie Anbindung an den Verteiler

Dichtheit:


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Pakete Leitung Ø 40 mm H-02_040_Pakete_SIA451
Pakete Leitung Ø 50 mm H-02_050_Pakete_SIA451

für maximale Flexibilität

Modular kombinierbar – für jede Anzahl Erdsondenanschlüsse.

Reihenbildung leicht gemacht

Dank Paketverbinder einfach und präzise umsetzbar.

Planen. Einbauen. Anschliessen.

der sichere weg zur durchführung

richtig definiert

  • Der Fachplaner definiert Durchmesser, Position und Anzahl der Sondenrohre für die Durchführung durch die Wand in Abhängigkeit des Anlagenkonzepts und der hydraulischen Anforderungen. Daraus ergibt sich die Zuordnung zu Vorlauf- und Rücklaufleitungen sowie die Auswahl der entsprechenden Pakete.

  • Die Reihenbildung der definierten Anzahl Sondenrohre für Vor-/ und Rücklauf-Verteiler erfolgt durch das systematische Aneinanderreihen und Kombinieren der Pakete 2, 3 und 4 zu einer durchgehenden Einheit mit konstantem Achsabstand.

sauber eingebaut

  • Achsenkreuz auf der Schalung anzeichnen und damit die exakte Position der Mauerdurchführung gemäss Planung (Koordinaten und Höhenlage) festlegen.

  • Das erste Paket wird mithilfe der integrierten Mittenmarkierungen auf der rechteckigen Grundplatte exakt auf das angezeichnete Achsenkreuz ausgerichtet und anschliessend angenagelt, um die definierte Position während des Betonierens sicherzustellen.

  • Den Paketverbinder formschlüssig in die vorgesehene Aussparung des fixierten Pakets einsetzen, sodass eine präzise Ausrichtung und kraftschlüssige Verbindung für das nächste Paket gewährleistet ist.

  • Das nächste Paket wird mit der vorgesehenen Aussparung auf den eingesetzten Paketverbinder aufgesetzt, präzise ausgerichtet und anschliessend ebenfalls angenagelt, um eine durchgehende, geometrisch definierte Reihenstruktur sicherzustellen.

  • Weitere Pakete werden analog zum beschriebenen Vorgehen über Paketverbinder ausgerichtet, formschlüssig verbunden und angenagelt, bis die definierte Anzahl an Durchführungen vollständig und mit konstantem Achsabstand erstellt ist.

  • Schalung schliessen und betonieren, wobei sicherzustellen ist, dass die FixFertig‑Mauerdurchführung lage- und formstabil eingebettet wird und die Quellbänder vollständig und hohlraumfrei vom Beton umschlossen sind.

sicher angeschlossen

  • Die Mauerdurchführung ist nach dem Ausschalen geschlossen zu belassen und darf erst unmittelbar vor dem Einführen der Sondenrohre geöffnet werden, um die Dichtfunktion und Sauberkeit des Systems bis zur Installation sicherzustellen.

  • Öffnen Sie die Mauerdurchführung mit dem empfohlenen Entgrater, indem Sie die Membran zentral durchstechen und anschliessend mit einer kreisförmigen Bewegung sauber ausschneiden, sodass eine gratfreie, definierte Öffnung für das Rohr entsteht.

  • Das Rohrende ist fachgerecht anzufasen (anzuschrägen), um eine beschädigungsfreie Montage sowie eine gleichmässige und dichte Anlage der Dichtelemente beim Einführen in die Mauerdurchführung sicherzustellen.

  • Tragen Sie auf das angefaste Rohrende sowie auf die Dichtelemente eine ausreichende Menge geeigneten Gleitmittels auf, um ein reibungsloses Einführen, eine schonende Montage und die einwandfreie Funktion der Dichtung sicherzustellen.

  • Führen Sie das Rohr durch die Mauerdurchführung, bis die vorgesehene Einbautiefe erreicht ist.

  • Die Installation ist nun anschlussbereit und kann direkt mit dem Vorlauf- und Rücklaufverteiler verbunden werden.

Erdsonden Wanddurchführung – häufig gestellte Fragen

Es handelt sich um ein werksseitig einbaufertiges System mit integrierter Quellbanddichtung,
das PE-Rohre (Ø 40/50 mm) durch Betonwände führt –
schalungsbündig, druckwasserdicht für den spannungsfreien Anschluss an den Verteilerbalken.

Das sind vorgefertigte Einheiten, die je nach Anzahl benötigter Rohre kombiniert werden,
um Reihen mit 2 bis x Leitungen zu bilden
.

Ein Fachplaner bestimmt Durchmesser, Position und Anzahl der Sondenrohre in Vor‑ und Rücklauf.
Daraus ergibt sich die Wahl der Pakete (2, 3, 4).
Die Auswahlhilfe Pakete Erdsonden unterstützt Sie in der Planung.

Durch Kombinieren von Paket 2/3/4 und Verwendung von Paketverbindern
entsteht eine gleichmässig angeordnete Reihe mit konstantem Achsabstand –
optimiert für spannungsfreie Leitungen.

Unterstützt werden Ø 40 mm und 50 mm Rohre.
Wandstärken richten sich nach dem Datenblatt – im Allgemeinen 200–500 mm,
grössere Wandstärken sind auf Anfrage möglich.

Richtig – die Pakete können sowohl auf Aussen- als auch Innenschalung angebracht werden.
Die Rohre lassen sich von beiden Seiten durch die Wand führen.
  1. Achsenkreuz auf Schalung markieren

  2. Erstes Paket ausrichten und annageln

  3. Paketverbinder einsetzen

  4. Weitere Pakete anfügen

  5. Schalung schliessen und betonieren

Ja – das Rohrende muss angefast und die Dichtungen mit ausreichend Gleitschmiermittel versehen werden.
Für eine sichere und dichte Montage nur saubere, unbeschädigte Rohre verwenden, vorzugsweise Stangenware.

  • Kein Kernlochbohren nötig

  • Schalungsbündig, auf Wandstärke gefertigt

  • Kein nachträgliches Abdichten

  • Zeit‑ und kosten­sparend

Erst nach dem Betonieren und Ausschalen, unmittelbar vor der Rohrdurchführung.
So bleibt die Bauöffnung dicht.

Nein, die Achsabstände sind fix vorgegeben und können nicht angepasst werden.
Der Grund dafür ist die erforderliche Betonüberdeckung von mindestens 100 mm rund um jede Durchführung,
um die statische Integrität und Dichtheit dauerhaft zu gewährleisten.

Die Dichtheit der Mauerdurchführung wird durch zwei integrierte Lippendichtungen pro Sondenrohr zuverlässig gewährleistet.
Zwei umlaufende Quellbänder sorgen dafür, dass die Durchführung zum Beton dauerhaft gegen drückendes Wasser abgedichtet ist –
bis zu einem Prüfdruck von 2 bar. Das System ist ausserdem gas- und radondicht.

Nein, wir bieten keine Verteilerschächte an. Unsere Pakete eignen sich jedoch sehr gut für die Einführung
von Rohrleitungen in Verteilerschächte in Ortbetonbauweise.
Die Montage erfolgt analog zur Wanddurchführung im Gebäude und gewährleistet auch hier eine sichere und dichte Ausführung.
Der Verteilerschacht wird projektabhängig geplant und vor Ort durch den Baumeister erstellt.

Wanddurchführung 

Erdsondenrohre in den Technikraum

  • Einführung von 33 Erdsonden

  • Wandstärke 60 cm

  • Sondenanschluss Ø 50 mm

Aufteilung in Vor- und Rücklaufsektion
Pro Sektion 3 Reihen à 11 Rohre

Reihenbildung für 11 Rohre
mit 2x Paket 4 und 1x Paket 3

  • Konstanter Achsabstand

  • Alle Rohre horizontal auf gleicher Achse

  • Spannungsarme Anbindung an den Verteiler

Erdsondenschacht

in Ortbeton-bauweise

Erdsondenverteilerschacht in Bodenplatte

Bei eingeschränkten Platzverhältnissen und felsigem Untergrund
kommt vermehrt die Lösung eines Verteilerschachts, als integrierter Teil der Bodenplatte zur Ausführung.

Durch die niedrige Bauhöhe weist er einen klaren Vorteil gegenüber einem erdverlegten Kunststoffschacht auf.

Abb. Anschluss Erdsondenfeld mit 14 Sonden Ø50 mm

Schacht-Wandstärke 35 cm
6 Sonden Vor-/ Rücklauf auf der einen Seite
8 Sonden Vor-/ Rücklauf auf der gegenüberliegenden Seite

präzise, sicher und effizient installiert.

Mit der cleveren Systemlösung
gehen auch Sie
mit Köpfchen durch die Wand